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Fumari – Mimosa

Heyho, heute gibt’s (endlich) mal keinen Blue Mint mehr, sondern den Fumari Mimosa. Das ist mein erster Fumari, da mich der Preis einfach zu sehr abschreckt. Fumari ist ein bekannter Shisha-Tabak aus den USA, genauer San Diego. Dort gibt es ihn auch schon seit 1997, bei uns in Deutschland seit August 2011, also noch ein recht neuer Vertreter.
„Mimosa“ wird den wenigsten etwas sagen, doch dabei handelt es sich einfach um Sekt mit Orangensaft (alternativ mit anderen Zitrus-Säften) gemischt. Hat ja jeder schon einmal getrunken.


AUSSEHEN



Der Tabak hat eine braune Farbe und einen gleichmäßigen, jedoch auch Ästchen enthaltenden Schnitt. Von der Feuchtigkeit ist er minimal überfeucht, jedoch nicht so, als dass man ihn fürs Overpacking abtupfen müsste.

GERUCH

Der Tabak riecht eigentlich recht süß und leicht orangig. Auch eine alkoholische Traubennote, die der von Sekt sehr nahe kommt ist zu erahnen.

SETUP

Geraucht wird wie immer im Alien Funnel – bald gibt’s Abwechslung (-: -, Overpacking, 2 Lagen Alu, 2-3 Bamboochas. Das ganze auf meiner MYA Saturn-Rauchsäule mit MYA Star Bowl. Durchzug wird mit dem SK E-XL fusion verschafft.

RAUCH & GESCHMACK



Habe mit 2 Kohlen angefangen und dann eine dritte draufgelegt, danach war der Rauch sehr gut. Viel, weiß und schwer, mehr ist dazu nicht zu sagen.
Der Geschmack fällt leider etwas enttäuschend aus. Die ersten 10 Minuten war kaum was zu schmecken, mag den ein oder anderen Abstandssetupraucher nicht wundern, aber für Amisetup doch bedenklich. Dann kam etwas durch: Leichte bittere Orangennote (also kein Fanta, sondern eher Marmelade) und die besagte Sektnote. Jedoch überwiegt der Sekt und die Orange kommt nicht so gut durch (wenn man bei dem wenig intensiven Geschmack überhaupt von durchkommen sprechen kann). Was jedoch interessant ist, ist die Tatsache, dass der Tabak beim Einziehen ein seichtes Prickeln auf der Zunge erzeugt. Das hatte ich bei noch keinem Tabak, finde ich jedoch gelungen, da es gut den Sekt imitiert.

FAZIT

Der Tabak kann mich leider nicht überzeugen. Es ist schlichtweg zu wenig Geschmack da und das kann auch der Prickeleffekt nicht mehr weg machen. Rauchen tut er zwar schön, aber das ist bei feuchtem Tabak keine Kunst (Shiazosteine rauchen ja auch). Dass der Tabak dann auch noch mit heftigen 14,90€/100g zu Buche schlägt, grenzt für mich, zumindest beim Mimosa, an eine Unverschämtheit. Ich glaub hier lässt sich mit Orangen-, Trauben- und Brandymolasse in Kombination mit Elements etwas Besseres und vor allem Preiswerteres kreiieren. Schade!

Gut das wars von mir

Euer Scary

PS: Bald gibt’s eine neue Blue Mint Sorte im großem Review.

Alisha – Doppel-Apfel

So, der Schnupfen ist vorüber, mein Zunge schmeckt wieder was und natürlich gibts ein neues Review. Heute will ich meinen Gaumen mit Alisha – Doppelapfel verwöhnen – es wird sich noch herrausstellen ob verwöhnen der richtige Ausdruck ist. Den Tabak hab ich aus dem shisha-forum von Sir Lonn bekommen, hier nochmal ein Dank an dich. Er hat den Tabak mit der passenden Molasse angefeuchtet (sehr großzügig wie sich herausgestellt hat).

 

AUSSEHEN 

Der Tabak hat eine schöne braune, naturbelassene Farbe, was ich nur gutheißen kann, denn Farbstoffe sind meiner Meinung nach unnötig. Der Schnitt lässt etwas zu wünschen übrig, da man es hier doch mit einem 50:50 Verhältnis von Ästchen zu Blättche zu tun hat, stört beim Kopfbau aber nicht.

 

GERUCH

 

Riechen tut das Ganze ziemlich nach Lakritze, hat also die D-Apfel typische Anisnote, die jedoch noch einen würzig frischen Unterton besitzt, was dann in besagter Lakriznote resultiert. Erinnert mich stark an den Al Fahker Doppelapfel.

 

SETUP

 

Rauche diese “Marmelade” in meinem Alien Funnel, Ami-Setup, 2 Lagen Haushaltsalu und 2 Bamboochas. Wie immer auf meiner Np-620 und NXL Schlauch.

 

RAUCH & GESCHMACK 

Der Tabak raucht trotz seiner Überfeuchte und Overpacking vergleichsweise bescheiden, hier muss ich jedoch etwas Eigenkritik verlauten lassen: Ich hätte den Tabak vorher vielleicht abtupfen sollen, da bei mir nun das Problem entstand, dass der Tabak bei etwas zu viel Hitze sofort übergekocht ist. Mit Abtupfen, könnt ich dem Ganzen mehr Hitze geben und ein angemessenes Rauchvolumen erzielen. Naja es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und man lernt ja doch aus seinen Fehlern.

So nun zum Wichtigen. Hier fällt es mir ausnahmsweise schwer die richtigen Worte zu finden, aber ich versuche es natürlich so gut wie möglich wiederzugeben: Es dominiert auf jeden Fall eine sehr sehr angenehme süßliche Anisnote, im Hintergrund schleicht sich dann noch eine würzige Note, wie man sie von Lakritze kennt, ein. Das ganze wird letztlich noch von einer angenehmen Frische begleitet, jedoch keine typische Menthol/Minz-Frische sondern eher eine fruchtig spritzige Kühle.

 

FAZIT

 

Der Alisha ist auf der einen Seite ein tpyischer Doppelapfel Tabak mit Anisgeschmack, auf der anderen Seite doch aber für mich der “etwas andere” Doppelapfel, aufgrund des beschriebenen Geschmacks. Das Rauchverhalten kann, wenn keine Fehler beim Kopfbau entstehen, als solide betrachtet werden. Einzig und allein vom Schnitt hat ich mir etwas besseres erwartet. Aber sonst kann ich meine Empfehlungen für den Tabak aussprechen. Mein Gaumen wurde definitiv (mal wieder) verwöhnt.

 

mfg

Scary

 

PS: Meldet euch, wenn ihr mal etwas “gewöhnlicheres” gereviewt haben möchtet, denke das lässt sich was machen, ich hab hier noch einiges da.