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Al Fahker – Traube Minze (ausl.)

Einen schönen Samstagabend, heute gibts mal wieder was Ausländisches und zwar den Al Fahker – Traube Minze. Die deutschen AF-Produktionen haben ja leider nicht bei der feuchten Welle mitziehen können, kommt man jedoch an die ausländische Version hat man meist etwas feines in den Köpfen. Ob das jetzt auch auf diesen hier zutrifft, werdet ihr jetzt erfahren 🙂

 

AUSSEHEN

Roter Tabak, mit feinem Schnitt und fast etwas überfeucht. Habe ihn übrigens im shisha-forum bekommen.

 

GERUCH

 

Sehr lecker, dieser typisch herb-süße Traubengeruch, den man von den meisten Grape-Sorten kennt, gepaart mit einer dezenten frischen Note von der Minze. Steht circa im Verhältnis 70 zu 30. Um es ein bisschen besser zu verdeutlichen, kann man sich die Hustenbonbons von VIVIL vorstellen (Cassis Geschmack).

 

SETUP

 

Ich rauche in meiner Lamar Tradi Bowl und (natürlich) Overpacking Setup. Dürften so ca. 11g Tabak sein, die ich verwendet habe. Dann ganz normal 2 Lagen Haushaltsalu drüber und 2 Bamboochas (2KG Variante) drauf. Die Shisha ist die MYA Star mit SK EX-L fusion.

 

RAUCH & GESCHMACK

Rauch ist sehr gut, wie man es von ausländischen Tabak kennt. Schön schwerer weicher Rauch.

Der Geschmack kommt wirklich gut dem Geruch nach. Leckere Traube die etwas süßer als herber rüberkommt als beim Geruch. Die Minze ist eher nur als angenehme Frische zu erkennen und sorgt für Kühle im Hals, hat jedoch keinen eigenen Geschmack. Das Verhältnis ist ebenso wie beim Geruch 70:30, was sich hier richtig richtig gut macht. Was noch erwähnenswert ist, wäre die Tatsache, dass die Traube etwas ins Beerige schlägt, so Richtung Brombeere wie man es zb. vom Al Ajamy Brombeere kennt.

 

FAZIT

 

Dieser Al Fahker überzeugt in allen Kategorien. Für jeden TraubenFan ein muss (auch für jeden der es werden will). Defintiv einer meiner neuen Lieblinge, schade, dass der Shot schon leer ist 🙁

 

Schönen Abend euch noch

Scary

Fumari – Mimosa

Heyho, heute gibt’s (endlich) mal keinen Blue Mint mehr, sondern den Fumari Mimosa. Das ist mein erster Fumari, da mich der Preis einfach zu sehr abschreckt. Fumari ist ein bekannter Shisha-Tabak aus den USA, genauer San Diego. Dort gibt es ihn auch schon seit 1997, bei uns in Deutschland seit August 2011, also noch ein recht neuer Vertreter.
„Mimosa“ wird den wenigsten etwas sagen, doch dabei handelt es sich einfach um Sekt mit Orangensaft (alternativ mit anderen Zitrus-Säften) gemischt. Hat ja jeder schon einmal getrunken.


AUSSEHEN



Der Tabak hat eine braune Farbe und einen gleichmäßigen, jedoch auch Ästchen enthaltenden Schnitt. Von der Feuchtigkeit ist er minimal überfeucht, jedoch nicht so, als dass man ihn fürs Overpacking abtupfen müsste.

GERUCH

Der Tabak riecht eigentlich recht süß und leicht orangig. Auch eine alkoholische Traubennote, die der von Sekt sehr nahe kommt ist zu erahnen.

SETUP

Geraucht wird wie immer im Alien Funnel – bald gibt’s Abwechslung (-: -, Overpacking, 2 Lagen Alu, 2-3 Bamboochas. Das ganze auf meiner MYA Saturn-Rauchsäule mit MYA Star Bowl. Durchzug wird mit dem SK E-XL fusion verschafft.

RAUCH & GESCHMACK



Habe mit 2 Kohlen angefangen und dann eine dritte draufgelegt, danach war der Rauch sehr gut. Viel, weiß und schwer, mehr ist dazu nicht zu sagen.
Der Geschmack fällt leider etwas enttäuschend aus. Die ersten 10 Minuten war kaum was zu schmecken, mag den ein oder anderen Abstandssetupraucher nicht wundern, aber für Amisetup doch bedenklich. Dann kam etwas durch: Leichte bittere Orangennote (also kein Fanta, sondern eher Marmelade) und die besagte Sektnote. Jedoch überwiegt der Sekt und die Orange kommt nicht so gut durch (wenn man bei dem wenig intensiven Geschmack überhaupt von durchkommen sprechen kann). Was jedoch interessant ist, ist die Tatsache, dass der Tabak beim Einziehen ein seichtes Prickeln auf der Zunge erzeugt. Das hatte ich bei noch keinem Tabak, finde ich jedoch gelungen, da es gut den Sekt imitiert.

FAZIT

Der Tabak kann mich leider nicht überzeugen. Es ist schlichtweg zu wenig Geschmack da und das kann auch der Prickeleffekt nicht mehr weg machen. Rauchen tut er zwar schön, aber das ist bei feuchtem Tabak keine Kunst (Shiazosteine rauchen ja auch). Dass der Tabak dann auch noch mit heftigen 14,90€/100g zu Buche schlägt, grenzt für mich, zumindest beim Mimosa, an eine Unverschämtheit. Ich glaub hier lässt sich mit Orangen-, Trauben- und Brandymolasse in Kombination mit Elements etwas Besseres und vor allem Preiswerteres kreiieren. Schade!

Gut das wars von mir

Euer Scary

PS: Bald gibt’s eine neue Blue Mint Sorte im großem Review.

Nahkla Kirsche

Hallo liebe Community, habe mich heute mal wieder dazu aufgerafft ein Review zu schreiben 🙂 . Für den vierten Advent habe ich einen alten Bekannten für euch: den Nahkla Kirsch. Zum Hersteller kann ich mir die Worte sparen, der sollte allgemein bekannt und geschätzt sein. Dann mal los: Habe den Nahkla Kirsch aus der 200g OVP von meinem Stammshop world of shisha für 11,90 Euro erworben (nicht aus der Dose). Wie mittlerweile ja jeder weiß kommt er in den 200g+ Packungen schon ausreichend feucht und muss nicht nachgefeuchtet werden.
AUSSEHEN 

Der Tabak hat eine rote und zum Geschmack passende Farbe und den typischen sehr durchwachsenen Nahkla-Schnitt. Einige Ästchen, stören aber nicht. Was etwas beim Kopfbau stört, ist allerdings die Tatsache, dass er doch recht klebrig ist und ziemlich klumpt.
GERUCH
Wenn man die Packung öffnet, kommt einem eins zu aller erst in den Sinn: Kirschlollis! Schön süß-sauer mit einer etwas künstlichen Kirschnote, jedoch nicht „Fensterreiniger“-künstlich, sondern sehr angenehm lecker.
SETUP
Geraucht wird (natürlich) im Alien Funnel mit Overpacking. Der Kopf kommt auf meine MYA Eco Star und mit dem Nammor Hose wird der Durchzug garantiert 😉 (sehr geiler Schlauch btw). Oben drauf dann noch 2 Bamboochas (die größeren aus der 2kg Variante).
RAUCH & GESCHMACK

Wie von feuchten Tabak gewohnt, klasse Rauch, der sich aufgrund seiner Schwere schön lange hält.
Der Geschmack kommt nicht ganz dem Geruch nach, er erinnert nicht mehr an genannte Lollis, vor allem da er seine säuerliche Note verloren hat. Man schmeckt er eine milde süßliche Kirsche. Das ganze paart sich mit einem etwas cremigen Unterton, der mich stark an den von Tonic – Exotic Lollipop erinnert. Allerdings lässt der Geschmack sofort auf Kirsch schließen, wie auch bei vielen anderen Nahkla Fruchtflavorn. Habe mir den Geschmack etwas intensiver gewünscht, aber er liegt trotzdem noch voll im Rahmen.
FAZIT
Für den Preis erhält man einen mehr als nur soliden Kirschtabak, der mit Natürlichkeit UND Rauch punktet. Ich kenne keinen überzeugenderen Kirschtabak, ein Tabak für jeden Tag. All diese positiven Eigenschaften, die auch andere Nahkla/Mizo Sorten mitbringen, machen Nahkla für mich zu einer der besten Marken überhaupt, natürlich mit dem Hinweis, dass Nahkla erst im Ami Setup sein volles Potential entfalten kann. Rundum gelungen!
Euch noch einen schönen Advent
Scary!
PS: Stay tuned, bald gibt es ein großes Blaubeer-Minz Review mit den gängisten Sorten.